Geld- und Steuer-Tipps rund ums Bankkonto

In dieser Rubrik lesen Sie Hintergrundartikel und Steuer-Tipps rund ums Geld und die verschiedenen Arten von Konten. Zum Beispiel: Wie lassen sich Kontoführungsgebühren von der Steuer absetzen? Welcher Steuerzahler braucht für welche seiner Tätigkeiten was für ein Konto? Wie werden seine Konten steuerlich behandelt? Warum verschwenden Unternehmer Geld für Zahlungen im Ausland? Wie lässt sich ein Konto vorm Finanzamt schützen und was tun bei einer Kontopfändung? Wir beantworten diese und weitere Fragen nach und nach hier und auf den Unterseiten.

Konkrete Punkte, über die Sie sich beim Konto Gedanken machen sollten:

Viele nebenberuflich Selbstständige nutzen anfangs ihr privates Girokonto für geschäftliche Angelegenheiten. Sie sagen dann, sie seien ja noch nicht richtig selbstständig und wollten nur testen, ein neues Konto lohne sich nicht. Unsere fachliche Einschätzung: Das ist vor allem steuerlich, aber auch unternehmerisch ein großer Fehler. Auch einige Vollzeit-Selbstständige mischen ihre geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben mit dem privaten Geldverkehr - ein noch größerer Fehler. Steuer-Tipps: Richten Sie sich von Anfang an ein Geschäftskonto ein. Bei der Fidor Bank* zum Beispiel zahlen Sie dafür keine Grundgebühr (Kontoeinrichtung online in unter 2 Stunden). Trennen Sie Ihren privaten und geschäftlichen Geldverkehr strikt.

Ein zusätzliches Konto schützt sogar in Maßen vor einem großen Schaden, falls Ihr Finanzamt (möglicherweise auf Grund eines Fehlers) Ihr Privat- oder Geschäftskonto pfändet.

Zum Thema "Gemeinschaftskonto" haben wir einige Tipps und Steuer-Fallen zusammengetragen. Das Wichtigste: Die Kontoinhaber sollten schon vor Kontoeröffnung vertraglich festlegen, wer wie viel Geld aufs Konto einzahlt und wem wie viel Geld gehört. Entweder anteilig oder in konkreten Summen. Alle Kontoinhaber halten diese Absprache jederzeit peinlich genau ein. Nur so lässt sich verhindern, dass das Finanzamt eine (steuerpflichtige) Schenkung von einem Inhaber an einen anderen unterstellt. Es gibt Fälle, in denen das Finanzamt eine solche Schenkung noch Jahrzehnte später besteuern wollte. (Die Verjährungsfrist beginnt erst mit dem Tod des Schenkers zu laufen.) Außerdem sollten Sie ein Gemeinschaftskonto niemals zum persönlichen Vermögensaufbau nutzen.

Die gleichen Tipps und Fallen gelten für Gemeinschaftsdepots: Klären Sie schriftlich die Eigentumsverhältnisse der Werte auf dem gemeinsamen Depot. Setzen Sie diese Absprache korrekt um. Zum persönlichen Vermögensaufbau sollten Sie lieber getrennte Einzeldepots nutzen.

Viele Banken und Broker bieten Ihnen eine Prämie an, wenn Sie dort ein Konto eröffnen. Diese Prämien sind möglicherweise steuerpflichtig. Wir erklären außerdem ausführlich, was Sie bei Wechsel oder Kündigung eines Kontos oder Depots beachten sollten.

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