Editorial

Rauchend bricht die Welt entzwei

vom 03. Januar 2012 (aktualisiert am 03. Januar 2012)

Liebe Leserin, lieber Leser, ich wünsche Ihnen ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2012! Auch wenn dieses Jahr angeblich die Welt untergeht (zum wie wievielten Mal eigentlich schon?), so ist doch eines sicher: Sie müssen trotzdem Steuern zahlen. Egal ob in D-Mark, Euro oder Zigaretten. Das heißt... vielleicht zahlen Sie doch am besten in Zigaretten, denn an denen verdient der Staat gleich doppelt. Zudem passt der alte Spruch um so besser: "Nichts ist so sicher wie der Tod und die...[weiterlesen...]

Kleinste Hoffnung, größte Ersparnis

vom 19. August 2011 (aktualisiert am 03. Januar 2012)

Liebe Leserin, lieber Leser, die harte Arbeit an einem Steuerinformationsdienst macht besonders viel Spaß, wenn man Recht bekommt vom obersten deutschen Finanzgericht, dem Bundesfinanzhof (BFH). Nicht, dass ich geklagt hätte oder auch nur irgendwie persönlich verwickelt wäre. Es geht eher darum, dass ich über Jahre hinweg versucht habe, meine Leser zu "verwickeln". Schon als der Steuer-Schutzbrief noch gedruckt erschien und nicht im Internet, da empfahl ich Studenten und Azubis,...[weiterlesen...]

Finanzamt zwischen Russenmafia und Schmusekurs

vom 09. November 2010 (aktualisiert am 03. Januar 2012)

Liebe Leserin, lieber Leser, "Das Finanzamt ist der gefährlichste Gläubiger" - diese bekannte Tatsache höre ich immer wieder auch bei der beliebten Fernsehsendung "Raus aus den Schulden" mit Peter Zwegat (mittwochs um 21.15 Uhr auf RTL). Wenn der Schuldnerberater Zwegat sämtliche Schulden und Gläubiger seiner Schützlinge auf ein Flipchart listet, dann gehört das Finanzamt häufig dazu. Vor allem, wenn es in der Sendung um einen Selbstständigen geht. Genau so war es zum...[weiterlesen...]

Ämter, drückt euch klarer aus!

vom 05. Februar 2010 (aktualisiert am 03. Januar 2012)

Liebe Leserin, lieber Leser, Je verständlicher sich Behörden ausdrücken, desto weniger Fragen haben die Bürger und desto weniger Fehler machen sie. Das wiederum verursacht weniger Arbeit in den Behörden, wodurch der Staat Geld spart. Manchmal nimmt der Staat sogar mehr Geld ein, wenn die Dinge einfach sind. Ein Beispiel für diesen geheimnisvollen Zusammenhang ist das Elterngeld: Viele Eltern wissen nicht, dass sie möglicherweise mehr Steuern zahlen müssen, wenn sie den Zuschuss vom Staat...[weiterlesen...]

DStV-Ehrenpräsident Jürgen Pinne verstorben

Foto Jürgen Pinne vom 12. November 2009 (aktualisiert am 03. Januar 2012)

Jürgen Pinne ist tot. Der Steuerberater und vereidigte Buchprüfer verstarb am 12. Oktober 2009 im Alter von 69 Jahren nach einer schweren Krankheit. Jürgen Pinne war bis Juni 2009 rund 20 Jahre lang der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands e.V. (DStV) und danach dessen erster Ehrenpräsident. Während seiner Zeit als DStV-Präsident führte ich zahlreiche Gespräche und Interviews mit ihm. Dabei lernte ich ihn als unermüdlichen Kämpfer für ein gerechtes und einfaches Steuerrecht kennen und...[weiterlesen...]

Die Wahrheit über Politiker-Dienstwagen im Urlaub

vom 20. August 2009 (aktualisiert am 03. Januar 2012)

Liebe Leserin, lieber Leser, die Nachrichten der vergangenen Wochen über die private Dienstwagennutzung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zeigen, dass auch Mitglieder unserer Regierung ein wenig Nachhilfebedarf in Sachen Steuern haben. Zwar sagte die Ministerin, sie habe dienstliche und private Fahrten strikt getrennt und letztere auch privat abgerechnet - alles im Rahmen der Vorschriften. Auch der Bundesrechnungshof kam nach einer Prüfung zum Schluss: "Es ist kein Schaden für...[weiterlesen...]

Verlogene Liste der Steueroasen

vom 23. Juni 2009 (aktualisiert am 03. Januar 2012)

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn sich große, starke Kinder auf dem Schulhof zusammenrotten, haben die kleinen schwachen nicht viel zu Lachen. Egal, ob tatsächlich die Fäuste fliegen oder nur Muskeln wackeln und Worte fallen. Wenn kein Lehrer in der Nähe ist, haben die Bullys das Sagen. Die Kleinen können sich unterordnen, einschleimen, an die bisher gute Freundschaft erinnern oder sich trotzig widersetzen, aber am Ende ist das Taschengeld weg und vielleicht gibt's dazu ein paar aufs Maul....[weiterlesen...]

300 Euro "Grundeinkommen light" für Verzicht auf Steuererklärung

vom 30. April 2009 (aktualisiert am 03. Januar 2012)

Was für eine Idee! Nach der erfolgreichen Abwrack-Prämie soll nun die Steuer-Prämie kommen. So steht es jedenfalls im Wahlprogramm der SPD. Dieser Bonus würde so funktionieren: Ein Steuerzahler schreibt sein Finanzamt an - Postkarte soll genügen - und verzichtet darauf, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Als kleines Dankeschön für die Arbeit, die er dem Fiskus dadurch erspart, überweist ihm der Staat 300 Euro, Verheirateten 600 Euro. Ziele dieser Prämie seien eine Entbürokratisierung des...[weiterlesen...]