Steuertipps für Arbeitnehmer und GmbH-Geschäftsführer

Die Steuer-Tipps und Artikel in dieser Hauptrubrik richten sich an Arbeitnehmer und GmbH-Geschäftsführer. Wie das zusammenpassen soll, fragen Sie? Ganz einfach: Steuerrechtlich gelten GmbH-Geschäftsführer als Arbeitnehmer - selbst dann, wenn ihnen das Unternehmen gehört. Zwischen beiden Gruppen gibt es kaum Unterschiede. Lediglich die Messlatte für Steuergestaltungen liegt bei GmbH-Chefs höher als bei normalen Arbeitnehmern, weil der Chef zum Beispiel sein Gehalt allein bestimmt.

Kurzum: Das Finanzamt schaut bei GmbH-Geschäftsführern genauer hin, also übertreiben Sie das Steuersparen nicht. Gönnen Sie sich und Ihren angestellten Familienangehörigen nur solche Boni oder Luxushotels auf Firmenkosten, die Sie auch Ihren anderen Mitarbeitern bezahlen.

Zum Beispiel entschieden die Finanzgerichte:

Diese Hauptrubrik enthält nicht nur spezielle, sondern auch allgemeine Tipps, die grundsätzlich für Arbeitnehmer als Gruppe von Steuerzahlern von Bedeutung sind. Dazu zählen zum Beispiel Artikel wie "Bargeldkontrollen an der Grenze" oder "Die Tücken der elektronischen Steuererklärung ELSTER", welche jeden Steuerzahler betreffen, nicht bloß Arbeitnehmer. Um die Themen einzugrenzen, klicken Sie bitte auf die Unterrubriken im linken Navigationsmenü.

Die meisten unserer Tipps und Hintergrundartikel befassen sich damit, a) wie Sie als GmbH-Geschäftsführer mehr Geld steuerfrei aus Ihrem Unternehmen ziehen und b) wie Sie als Arbeitnehmer mehr Lohn oder Gehalt steuerfrei bekommen. In vielen Fällen ist es zum Beispiel für beide Seiten günstiger, auf eine Gehaltserhöhung zu verzichten und im Gegenzug steuerfreie Gehalts-Extras auf Firmenkosten zu bekommen.

Firmenwagen: Längere AfA spart mehrere hundert Euro

vom 21. März 2006 (aktualisiert am 07. Juni 2018)

Mit diesem Trick zahlen Sie weniger Steuern für Ihre Privatfahrten mit dem Firmenwagen.[weiterlesen...]

Lebensversicherungen: Details zu neuen und alten Policen

vom 19. März 2006 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Das Bundesfinanzministerium hat neue steuerrechtliche Details über Lebensversicherungen erlassen, die ab 2005 geschlossen wurden (Aktenzeichen: IV C 1 – S 2252 – 343/05). Demnach sind die Erträge nur zur Hälfte zu versteuern,...[weiterlesen...]

Notizzettel sind kein Fahrtenbuch

vom 19. März 2006 (aktualisiert am 14. Juni 2017)

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat die Anforderungen an ein Fahrtenbuch einmal mehr verschärft (Aktenzeichen: VI R 27/05). Demnach ist das Buch zeitnah und geschlossen zu führen. Es ist zum Beispiel nicht erlaubt, lose Notizzettel...[weiterlesen...]

Lebensversicherung wird steuerpflichtig durch Vertragsverlängerung

vom 24. Januar 2006 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Wer eine Lebensversicherung verlängert, schließt steuerrechtlich einen neuen Vertrag, entschied der Bundesfinanzhof (BFH, Aktenzeichen: VIII R 71/04). Der negative Effekt: Die Sparanteilszinsen, die zwischen dem geplanten und dem...[weiterlesen...]

Krankenversicherung: BFH ist für höheren Sonderausgabenabzug

vom 24. Januar 2006 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat verfassungsmäßige Zweifel daran, dass sich Beiträge zur Krankenversicherung nur beschränkt als Sonderausgaben von der Steuer abziehen lassen (Aktenzeichen: X R 20/04). Denn die Höchstgrenze hindere...[weiterlesen...]

Ausreiseverbot für Steuerschuldner

vom 16. Januar 2006 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Das Finanzamt darf den Reisepass eines Steuerpflichtigen einziehen, der mit seinen Zahlungen stark im Rückstand ist, entschied das Verwaltungsgericht Trier (Aktenzeichen: 1 L 935/05). Voraussetzung dafür ist eine Fluchtgefahr. Im...[weiterlesen...]

Doppelte Haushaltsführung nicht bei großer Wohnung

vom 16. Januar 2006 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Ist die Zweitwohnung am Arbeitsort zu groß, darf das Finanzamt die doppelte Haushaltsführung streichen, entschied der Bundesfinanzhof (BFH, Aktenzeichen: VI R 126/78). Im Urteilsfall war die Wohnung 120 Quadratmeter groß, die...[weiterlesen...]

Firmenwagen: Autobahngebühren versteuern

vom 18. November 2005 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Wenn der Arbeitgeber Vignetten oder Mautgebühren übernimmt, die dem Arbeitnehmer während einer privaten Fahrt mit dem Firmenwagen entstanden sind, dann handelt es sich um einen so genannten "geldwerten Vorteil" (Urteil...[weiterlesen...]

Doppelte Haushaltsführung: Keine Zweitwohnsitzsteuer für Ehepaare

vom 18. November 2005 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Wer als Verheirateter eine zweite Wohnung an seinem Arbeitsort unterhalten muss, braucht keine Zweitwohnsitzsteuer zu bezahlen, entschied das Bundesverfassungsgericht (BverfG, Aktenzeichen: 1 BvR 1232/00 und 1 BvR 2627/03). Nach...[weiterlesen...]

Gewinnabführungsverträge: Mindestdauer von 5 Jahren

vom 11. November 2005 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Wenn GmbH und Gesellschafter-Geschäftsführer einen Gewinnabführungsvertrag schließen wollen, dann ist eine Mindestdauer von 5 Jahren sinnvoll. Denn nur dann sind die ausbezahlten Gewinne beim Gesellschafter zu versteuern und...[weiterlesen...]

Firmenwagenfahrer haben ein Recht aufs Fahrtenbuch

vom 11. November 2005 (aktualisiert am 14. Juni 2017)

Wie Sie am Jahresende die zu viel gezahlte Steuer auf Ihren Dienstwagen zurückerstattet bekommen.[weiterlesen...]

GmbH-Geschäftsführer können selbstständig sein

vom 31. Oktober 2005 (aktualisiert am 01. Juni 2017)

Unter welchen Voraussetzungen ein GmbH-Geschäftsführer als Freier Mitarbeiter gilt, sodass die GmbH Vorsteuer aus seinen Rechnungen abziehen kann.[weiterlesen...]

Firmenwagen: Privatnutzung per Arbeitsvertrag regeln

vom 11. Oktober 2005 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat kürzlich das Fahrtenbuch eines GmbH-Chefs gekippt, weil er den Grund seiner Fahrten nicht angegeben hatte. Nicht nur, dass er deshalb seine Privatnutzung mit der teuren Ein-Prozent-Methode berechnen...[weiterlesen...]

Kindergeld bei Aupair-Aufenthalt

vom 17. August 2005 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Eltern haben auch dann Anspruch auf Kindergeld, wenn ihr volljähriges Kind als Aupair-Kraft ins Ausland geht, entschied der Bundesfinanzhof (BFH, Aktenzeichen: VIII R 8/04). Voraussetzung ist, dass das Kind mindestens 10 Stunden...[weiterlesen...]

Amtshaftung: Finanzamt zahlt volles Steuerberaterhonorar

vom 11. August 2005 (aktualisiert am 09. November 2015)

Das Finanzamt haftet bei eigenen Fehlern auch für dadurch entstandene höhere Steuerberaterkosten, entschied das Landgericht Potsdam (Aktenzeichen: 4 O 220/04). Im Urteilsfall hatte der Sachbearbeiter Vorjahresdaten im Computer...[weiterlesen...]

Wohnsitzverlagerung: Außenprüfung und Auslandswohnsitz

vom 11. August 2005 (aktualisiert am 01. August 2013)

Warum sich Auswanderer nicht zu sicher vorm deutschen Finanzamt fühlen sollten und welche Pflichten auf sie zukommen.[weiterlesen...]

Kindergeld für vergangene Jahre beantragen

vom 14. Juli 2005 (aktualisiert am 30. November 2010)

Eltern können für die Jahre 2001 bis 2004 nachträglich Kindergeld beantragen. Wie der E-Mail-Dienst des "Steuer-Schutzbriefs" am 27. Mai 2005 berichtete, spielen die Sozialversicherungsbeiträge eines volljährigen Kindes...[weiterlesen...]

Kindergeld-Grenze: Sozialversicherung aus Einkünften herausrechnen

vom 27. Mai 2005 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Beiträge zur Sozialversicherung spielen bei der kindergeldschädlichen Grenze keine Rolle. Das Finanzamt muss aus den Einkünften eines Kinds die Sozialversicherungsbeiträge herausrechnen. Erst bei diesem Ergebnisbetrag kommt es...[weiterlesen...]

Firmenwagen-Privatnutzung: Wann reicht ein Verbot aus?

vom 18. Mai 2005 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Wer als Arbeitnehmer einen Firmenwagen nicht privat nutzen darf, muss auch keine Steuern für die Privatnutzung zahlen. So einleuchtend diese Regel auch klingt, ist sie dennoch erklärungsbedürftig. Denn der misstrauische...[weiterlesen...]

Direktversicherung: Höhere Beiträge zur Krankenkasse

vom 08. Februar 2005 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Wer Leistungen aus einer Direktversicherung erhält, muss höhere Beiträge für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Früher war dies nur der Fall, wenn die Leistungen monatlich flossen. Seit dem 1. Januar 2004...[weiterlesen...]

Spende nachträglich geltend machen

vom 10. August 2003 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Spenden sind auch nachträglich als Sonderausgaben absetzbar, entschied der Bundesfinanzhof (BFH, Aktenzeichen: XI R 13/02). Einzige Voraussetzung: Die Spendenbescheinigung, heute Zuwendungsbescheinigung genannt, ist verspätet...[weiterlesen...]

Finanzamt muss Spendenbescheinigung akzeptieren

vom 10. September 2002 (aktualisiert am 31. Juli 2014)

Warum Spender auch dann ihren Steuervorteil behalten, wenn der Verein bei der Spendenquittung geschlampt hat.[weiterlesen...]

Treffer 201 bis 222 von 222

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