Editorial

Hier lesen Sie aktuelle Kommentare und Kurzinformationen über Steuern, Geld, Politik und Bürokratie.

Finanzämter bei Kreditzinsen besonders ungerecht

vom 30. November 2012 (aktualisiert am 30. November 2012)

Liebe Leserin, lieber Leser, die Finanzämter messen immer wieder mit zweierlei Maß: Wer Gewinn macht, muss Steuern zahlen, wer Verluste erleidet oder Kosten trägt, bleibt oft darauf sitzen. Steuerabzug? Abgelehnt! Vor allem Immobilienbesitzer erlebten in den vergangenen Jahren eine solche Ungleichbehandlung. Vor kurzem entschied der Bundesfinanzhof zugunsten eines früheren Vermieters, bei dem der Verkaufserlös seiner Immobilie nicht reichte, um den Kredit abzulösen, den er für den Kauf...[weiterlesen...]

Häufiger ist weniger ist mehr

vom 26. November 2012 (aktualisiert am 17. September 2017)

Liebe Leser, künftig werden Sie hier häufiger neue Editorials finden als in den vergangenen Jahren. Meine Redaktion und ich wollen wieder mehr auf das aktuelle (politische) Tagesgeschehen rund um Steuern eingehen. Früher hatte ich alle ein bis zwei Wochen einen Newsletter samt Editorial veröffentlicht. Mein Anspruch war dabei immer, einen möglichst hohen Nutzwert zu liefern. Dieses Tempo ließ sich jedoch nur rund ein Jahr durchhalten, da Nutzwert und Verständlichkeit einen hohen Zeitaufwand...[weiterlesen...]

Wie man blind und taub ein Vermögen erschnorrt

vom 10. August 2012 (aktualisiert am 17. September 2017)

Liebe Leserin, lieber Leser, Kennen Sie die griechische Insel Zakynthos, die "Insel der Blinden", wie sie von der Tagespresse genannt wird? Die Insel, die indirekt unser aller Geld kostet? Dort war der Anteil blinder Menschen an der Bevölkerung zehn Mal so hoch wie anderswo. Jedenfalls bis ein einzigartiges Medikament auf den Markt kam, für das ich hier unverfroren werbe: Steuerfandos Zakynthos Schon als Steuerfandos 700 Zuschussempfängern verabreicht werden sollte, heilten...[weiterlesen...]

Rauchend bricht die Welt entzwei

vom 03. Januar 2012 (aktualisiert am 20. Oktober 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, ich wünsche Ihnen ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2012! Auch wenn dieses Jahr angeblich die Welt untergeht (zum wie wievielten Mal eigentlich schon?), so ist doch eines sicher: Sie müssen trotzdem Steuern zahlen. Egal ob in D-Mark, Euro oder Zigaretten. Das heißt... vielleicht zahlen Sie doch am besten in Zigaretten, denn an denen verdient der Staat gleich doppelt. Zudem passt der alte Spruch um so besser: "Nichts ist so sicher wie der Tod und die...[weiterlesen...]

Kleinste Hoffnung, größte Ersparnis

vom 19. August 2011 (aktualisiert am 20. Oktober 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, die harte Arbeit an einem Steuerinformationsdienst macht besonders viel Spaß, wenn man Recht bekommt vom obersten deutschen Finanzgericht, dem Bundesfinanzhof (BFH). Nicht, dass ich geklagt hätte oder auch nur irgendwie persönlich verwickelt wäre. Es geht eher darum, dass ich über Jahre hinweg versucht habe, meine Leser zu "verwickeln". Schon als der Steuer-Schutzbrief noch gedruckt erschien und nicht im Internet, da empfahl ich Studenten und Azubis,...[weiterlesen...]

Finanzamt zwischen Russenmafia und Schmusekurs

vom 09. November 2010 (aktualisiert am 11. Januar 2018)

Liebe Leserin, lieber Leser, "Das Finanzamt ist der gefährlichste Gläubiger" - diese bekannte Tatsache höre ich immer wieder auch bei der beliebten Fernsehsendung "Raus aus den Schulden" mit Peter Zwegat (mittwochs um 21.15 Uhr auf RTL). Wenn der Schuldnerberater Zwegat sämtliche Schulden und Gläubiger seiner Schützlinge auf ein Flipchart listet, dann gehört das Finanzamt häufig dazu. Vor allem, wenn es in der Sendung um einen Selbstständigen geht. Genau so war es zum...[weiterlesen...]

Ämter, drückt euch klarer aus!

vom 05. Februar 2010 (aktualisiert am 20. Oktober 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, Je verständlicher sich Behörden ausdrücken, desto weniger Fragen haben die Bürger und desto weniger Fehler machen sie. Das wiederum verursacht weniger Arbeit in den Behörden, wodurch der Staat Geld spart. Manchmal nimmt der Staat sogar mehr Geld ein, wenn die Dinge einfach sind. Ein Beispiel für diesen geheimnisvollen Zusammenhang ist das Elterngeld: Viele Eltern wissen nicht, dass sie möglicherweise mehr Steuern zahlen müssen, wenn sie den Zuschuss vom Staat...[weiterlesen...]

DStV-Ehrenpräsident Jürgen Pinne verstorben

Foto Jürgen Pinne vom 12. November 2009 (aktualisiert am 03. Januar 2012)

Jürgen Pinne ist tot. Der Steuerberater und vereidigte Buchprüfer verstarb am 12. Oktober 2009 im Alter von 69 Jahren nach einer schweren Krankheit. Jürgen Pinne war bis Juni 2009 rund 20 Jahre lang der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands e.V. (DStV) und danach dessen erster Ehrenpräsident. Während seiner Zeit als DStV-Präsident führte ich zahlreiche Gespräche und Interviews mit ihm. Dabei lernte ich ihn als unermüdlichen Kämpfer für ein gerechtes und einfaches Steuerrecht kennen und...[weiterlesen...]