Editorial

Hier lesen Sie aktuelle Kommentare und Kurzinformationen über Steuern, Geld, Politik und Bürokratie.

Steuer-ID? Nur ein Kinderspielzeug!

vom 09. August 2013 (aktualisiert am 20. Oktober 2013)

Warum die Aufregung und Kritik an den Steuernummern 5 Jahre später nur noch müde Gähner auslöst.[weiterlesen...]

Kein Firmenwagen entkommt dem Finanzamt

vom 18. Juli 2013 (aktualisiert am 15. Januar 2018)

Liebe Leserin, lieber Leser, "nirgendwo wird so viel getrickst wie beim Fahrtenbuch", heißt es in der Finanzverwaltung häufig. Das ist natürlich übertrieben, aber es ist trotzdem viel Wahres dran. Es werden Kilometer zu viel aufgeschrieben, hanebüchene Umwege gefahren und private Fahrten zu beruflichen gemacht. Der Finanzbeamte gleicht das aus, indem er beim Fahrtenbuch genauer hinschaut. Wenn er etwas finden will, findet er auch etwas. Und wenn es das Autokennzeichen ist, das in...[weiterlesen...]

Mehr Wohnungseinbrüche in Deutschland

vom 30. Juni 2013 (aktualisiert am 17. September 2017)

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland hat 2012 zugenommen, wie aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht, die Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich vergangenen Mai in Berlin vorstellte. Durch Einbrüche entstehen Mietern und Hauseigentümern hohe Zusatzkosten. Es gibt Tipps, wie sie sich davor schützen und sich besser versichern. Schadenssummen und Anzahl der Einbrüche steigen Im vergangenen Jahr mussten die Versicherer in Deutschland etwa 470 Millionen Euro für Schäden...[weiterlesen...]

Steuerliche Vorauszahlungen bei Einkommen-, Körperschaft- oder Gewerbesteuer: Tipps und rechtliche Hinweise

vom 28. Juni 2013 (aktualisiert am 17. September 2017)

Um die regelmäßige Liquidität im Staatshaushalt sicherzustellen, verlangt der Gesetzgeber von bestimmten Personengruppen regelmäßige Vorauszahlungen der Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer. Sie sind zu zahlen am 10. März, 10. Juni, 10. September sowie 10. Dezember eines jeden Jahres. Die Gewerbesteuer ist am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig. Sollte es sich bei diesen Tagen um einen Sonn- oder Feiertag handeln, müssen die steuerlichen Vorauszahlungen spätestens am...[weiterlesen...]

Allerlei Leipziger Pingelei

vom 06. Juni 2013 (aktualisiert am 11. Januar 2018)

Liebe Leserin, liebe Leserin, in Solidarität mit der Universität Leipzig verwende ich heute nur die weibliche Form. Warum, weiß ich nicht, frau muss ja nicht alles hinterfragen. Bedürfnisse, die sich durch Tatsachen äußern, sind Grund genug. Vielleicht fühle ich mich auch bloß benachteiligt, weil die Frauschaft des Steuer-Schutzbriefs nur aus Männern besteht. Vielleicht aber will mein tiefstes Inneres dafür büßen, dass ich in den vergangenen Jahrzehnten meist ohne nachzudenken die männliche...[weiterlesen...]

Wenn der Rat ein Jahr zu spät kommt

vom 03. Mai 2013 (aktualisiert am 17. September 2017)

Liebe Leserin, lieber Leser, das größte Problem bei der Steuererklärung liegt meist nicht darin, dass wichtige Belege fehlten oder dass der Mantelbogen samt Anlagen aus zu vielen komplizierten Blättern bestünde. Das größte Problem ist, dass man kaum noch etwas beeinflussen kann. Weder als Steuerzahler noch als Steuerberater. Denn wann beschäftigt man sich mit der Steuererklärung? Im nächsten Jahr. Frühestens. Das Steuerjahr, um das es geht, ist abgelaufen. Keine Chance, noch irgendwo Geld zu...[weiterlesen...]

Knast statt Knöllchen - auch bei der Steuerschuld?

vom 17. April 2013 (aktualisiert am 27. Juli 2015)

Liebe Leserin, lieber Leser, "Ersatzfreiheitsstrafen: Wegen fünf Euro hinter Gittern" ist der Titel eines Artikels, mit dem Spiegel Online mal wieder meine Aufmerksamkeit weckte. Darin geht es um einen Rentner aus Nordrhein-Westfalen, der lieber ins Gefängnis wandert, als seine Knöllchen fürs Falschparken zu bezahlen. Seine Gründe sind stichhaltig: kein Geld, modernes Gefängnis, interessante Menschen zum Kennenlernen sowie zum Frühstück eine Auswahl aus 7 Brotsorten. Der Knast...[weiterlesen...]

Sicher muss nicht sein, sondern nur draufstehen

vom 28. März 2013 (aktualisiert am 20. Oktober 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, die Bundesregierung drängt immer mehr darauf, dass wir nicht mehr per Post an unsere Ämter schreiben, sondern auf elektronischem Weg. Doch das bevorzugte De-Mail-Verfahren ist umstritten. Was glauben Sie, wie die Regierung für unsere Sicherheit im elektronischen Datenverkehr sorgt? Können wir uns auf unsere gewählten Experten verlassen? Schauen wir uns zum Vergleich ein paar andere Berufsgruppen an: Was dem Handwerker nicht passt, das macht er sich passend....[weiterlesen...]