Editorial

Hier lesen Sie aktuelle Kommentare und Kurzinformationen über Steuern, Geld, Politik und Bürokratie.

Buchhalter: Vom Erbsenzähler zum Allroundgenie

vom 29. Oktober 2013 (aktualisiert am 29. Oktober 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, "Bank an Kasse", "Verbindlichkeiten an Bank" - hä?! Solche Buchungssätze büffeln BWL-Studenten, aber auch viele Azubis monatelang. Ich gebe zu, die Buchhaltung war mir in meinem Studium ein Graus, das stupide Lernen der Buchungssätze nicht unbedingt meine Stärke. Ich musste mich oft dazu zwingen. Doch in jeder Rechnungswesen-Klausur musste man diese Buchungssätze aus dem Eff-Eff beherrschen. Doch das Rechnungswesen der Unternehmen von heute ist...[weiterlesen...]

Kfz-Versicherung: Bezahle, wie du fährst

vom 26. Oktober 2013 (aktualisiert am 30. Oktober 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, wer mit Kfz-Versicherungen zu tun hat, erzählt einem immer, jetzt gerade wäre Hauptsaison - weil man zum Optimieren seines Tarifs bis zum 30. November eines jeden Jahres beim bisherigen Anbieter gekündigt haben muss. Außerdem haben wir gerade Überwachungs-Hauptsaison: Nachdem sich unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel während der vergangenen Monate nicht die Bohne dafür interessierte, wie der US-amerikanische Geheimdienst NSA uns normale Bürger, Unternehmen und...[weiterlesen...]

Steuerverschwendung: Großprojekte sind ein Lottospiel

vom 23. Oktober 2013 (aktualisiert am 24. Oktober 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, 400.000 Euro für 300 Meter Radweg. 310.000 Euro, um eine Brücke auf einem Autobahnrastplatz zu parken. Virenverseuchte Computer einfach mal weggeworfen. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hat sein aktuelles Schwarzbuch "Die öffentliche Verschwendung 2013" veröffentlicht - und wie immer bekomme ich beim Lesen jeder Seite ein Magengeschwür. Quer durch die Republik sind die Verantwortlichen mit dem Planen, Umsetzen und Überwachen öffentlicher Projekte...[weiterlesen...]

Steigende Grunderwerbsteuer frisst Zinsvorteil auf

vom 17. Oktober 2013 (aktualisiert am 12. Januar 2018)

Liebe Leserin, lieber Leser, die Zinsen für Kredite sind niedriger, als die meisten Deutschen je erlebt haben. Mitte der 70er und Anfang der 80er Jahre lag der Satz bei einer Laufzeit von 10 Jahren noch bei über 10 Prozent, im Sommer 2008 immerhin bei 5 Prozent, jetzt im Herbst 2013 bei 2,3 Prozent (nach einem Abstecher runter auf 1,6 Prozent im Mai 2013). Die beste Zeit also für einen Hauskauf oder zum Bauen. Oder zumindest, um schon mal das Grundstück zu erwerben. Billiger wird's...[weiterlesen...]

Steuerfahndung: Weniger Fußarbeit, mehr Ertrag

vom 03. Oktober 2013 (aktualisiert am 07. Oktober 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, mit der Überschrift "Personalmangel: Steuerfahnder rücken nur noch selten aus" kitzelte Spiegel Online Anfang der Woche meine Gehirnzellen und untermauerte die Schlagzeile mit eigenen Recherchen. Demnach standen die Fahnder 2012 rund 24.000 Mal bei verdächtigen Steuerzahlern vor der Tür, etwa 14 Prozent seltener als im Jahr zuvor. Steuerhinterzieher sollten sich dennoch nicht zu sicher fühlen: Die Spiegel-Überschrift führt den Leser auf eine falsche...[weiterlesen...]

Nur Bares ist Wahres - aber nicht mehr lange

vom 29. September 2013 (aktualisiert am 17. Januar 2018)

Liebe Leserin, lieber Leser, wir Deutsche lieben unser Bargeld. Ich gehöre auch dazu. Es gibt nichts Schöneres, als die hart erarbeiteten Euros einzeln aus dem Portemonnaie herauszufischen und auf dem Zahlbrett neben der Kasse zu drapieren. Das verdeutlicht einem den Wert des Geldes viel eher, als einer vierstelligen Pinzahl einzugeben. Nach einer im Oktober 2012 veröffentlichten Studie der Bundesbank ist Bargeld in Deutschland weiterhin die beliebteste Zahlungsform. Für private Verbraucher...[weiterlesen...]

Steuererklärung mit einem Mausklick: Weiterhin ein Wunschtraum

vom 25. September 2013 (aktualisiert am 29. September 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, die Überschrift "Mit fast einem Klick zur fertigen Steuererklärung" in der Tageszeitung "Die Welt" Anfang des Monats erregte mein Interesse. Sollte eine bahnbrechende Entwicklung in der Finanzverwaltung an mir vorbeigegangen sein? Sollte es für Steuerzahler ausreichen, nur noch den Computer einzuschalten, die Fianzamtsseite aufzurufen und schon auf dem Bildschirm die komplett ausgefüllten Einkommensteuerformulare zu sehen? Leider nein. Die...[weiterlesen...]

Experten und Effizienz

vom 12. September 2013 (aktualisiert am 20. Oktober 2013)

Liebe Leser, lieber Leser, ich bekomme immer wieder Zuschriften von Lesern mit Fragen zu ihrem persönlichen Steuerfall. Manchmal sind sie allgemein und "einfach" genug, um sie zu beantworten oder auf einen meiner bestehenden Artikel zu verweisen. Meistens aber sind sie zu speziell, um darauf zu antworten - dies ist laut Gesetz nur den Vertretern der steuer- und rechtsberatenden Berufe erlaubt. Genau auf diese Berufe verweise ich dann - das ist ohnehin der beste Tipp! Denn niemand...[weiterlesen...]