Editorial

Hier lesen Sie aktuelle Kommentare und Kurzinformationen über Steuern, Geld, Politik und Bürokratie.

Entschuldigung für Versandfehler 2014

vom 19. Februar 2015 (aktualisiert am 17. September 2017)

Liebe Leserin, lieber Leser, ich traue mich kaum, aber mit erheblicher Verspätung wünsche ich Ihnen - pünktlich nach Karneval - ein frohes neues Jahr 2015. Leider stimmte längere Zeit etwas mit unserer Newsletter-System nicht. Beim vorherigen Versand Ende 2014 hatten viele Leser nur Zeichenmüll bekommen. Ich hoffe, dass nun alles glatt gelaufen ist. Ganz herzlichen Dank für die vielen freundlichen Hinweise zum Versandfehler. Leider war es mir nicht möglich, jedem einzelnen von Ihnen...[weiterlesen...]

Crowdfunding, Crowdtaxing

vom 25. September 2014 (aktualisiert am 25. September 2014)

Liebe Leserin, lieber Leser, Kapitalanleger haben es derzeit schwer. Seit rund fünf Jahren sind die Zinsen auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten niedrig wie nie zuvor. Der Leitzins, zu dem sich Banken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) Geld leihen können, liegt auf einem Rekordtief von 0,05 Prozent (Stand: September 2014). Angesichts der ungelösten Schuldenkrise und der schwachen Konjunktur in der Eurozone bleibt er sehr wahrscheinlich auf diesem Niveau. Viele Ökonomen sagen voraus, dass die...[weiterlesen...]

Freiheit oder Freigang: Strafbefreiende Selbstanzeige macht den Unterschied

vom 15. September 2014 (aktualisiert am 15. September 2014)

Liebe Leserin, lieber Leser, seit einigen Wochen ist in den Nachrichten zu hören, die Anwälte des verurteilten Steuerhinterziehers Uli Hoeneß arbeiteten an Anträgen zur Hafterleichterung. Im Erfolgsfall könnte er tagsüber in Freiheit arbeiten und käme zum Schlafen ins Gefängnis zurück. Der frühere Präsident des FC Bayern München war März 2014 zu einer Gefängnisstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden, die er Anfang Juni 2014 antrat. Das Landgericht München sah es als erwiesen an, dass...[weiterlesen...]

Sind Sie ein Kirchensteuerhinterzieher?

vom 05. Juni 2014 (aktualisiert am 24. Juni 2014)

Warum sich Kirchenmitglieder künftig nicht mehr bei der Abgeltungsteuer verstecken können.[weiterlesen...]

Wohneigentum und Förderung: Deutschland ist Schlusslicht in der EU

vom 20. Dezember 2013 (aktualisiert am 22. Dezember 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, in Deutschland hat das Interesse an den eigenen vier Wänden in der jüngeren Vergangenheit deutlich zugenommen: 1998 gehörten 39 Prozent der Wohnungen den Menschen, die darin lebten. 2006 betrug die Wohneigentumsquote 41,6 Prozent, bis 2013 stieg sie auf über 45 Prozent (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln). Staatliche Förderung von Eigenheimbesitzern in Deutschland gleich null Dennoch bildet Deutschland in Europa das Schlusslicht in Sachen Wohneigentum....[weiterlesen...]

Abgeltungsteuer ja, Gehirn ausschalten nein

vom 25. November 2013 (aktualisiert am 04. Dezember 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, meine langjährigen Newsletter-Abonnenten kennen mich als Anhänger der "Flat Tax", der Abgeltungsteuer. Bereits vor 8 Jahren bekannte ich mich in einem Editorial dazu, dass wir eine Abgeltungsteuer auf alle Einkommen brauchen. Dass ich 2007 auch auf die Gefahren der Abgeltungsteuer aufmerksam machte, änderte nichts an meiner grundsätzlichen Zustimmung. Eine Abgeltungsteuer für Kapitaleinkünfte haben wir nun seit 2009. Mein persönlicher Eindruck: Die...[weiterlesen...]

Schnüffelei bleibt Schnüffelei

vom 19. November 2013 (aktualisiert am 19. November 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, ich verstehe gar nicht, warum sich unsere Politiker über die Datenschnüffelei des US-Geheimdienstes so aufregen. Unsere Finanzverwaltung ist doch um keinen Deut besser. Sie schnüffeln selbst und lassen schnüffeln - und das sogar mit der ausdrücklichen Zustimmung des Bundesfinanzhofs. Mit Hilfe der Schnüffelsoftware "Xpider" sucht das Bundeszentralamt für Steuern schon seit Jahren das Internet und dort speziell Plattformen wie Ebay und Amazon nach...[weiterlesen...]

In dubio pro reo - aber nicht bei der Umsatzsteuer

vom 30. Oktober 2013 (aktualisiert am 30. Oktober 2013)

Liebe Leserin, lieber Leser, "in dubio pro reo" (im Zweifel für den Angeklagten) - dieser Grundsatz findet sich zwar nicht in deutschen Gesetzen, genießt aber dennoch in Deutschland Verfassungsrang. Nicht der Angeklagte muss seine Unschuld beweisen, sondern das Gericht muss ihm seine Schuld nachweisen. Haben die Richter begründete Zweifel an der Schuld, müssen sie den Angeklagten freisprechen. Doch dieser Grundsatz gilt nicht im Umsatzsteuerrecht. Das zeigt ein jetzt bekannt...[weiterlesen...]