Standortvergleich Schweiz/Österreich Teil 5: Ruhestandswohnsitz
Österreich wird in letzter Zeit als großer Konkurrent der Schweiz gehandelt, vor allem, was die Wohnsitznahme anbelangt. Wir zeigen Ihnen auf, welches Land die besseren Voraussetzungen bietet:
5. Ruhestandswohnsitz – Standortvergleich Schweiz/Österreich
Wollen Sie auf Schweizer Boden keine Erwerbstätigkeit ausüben, können Sie die Pauschalbesteuerung beantragen. Die relevante Berechnungsgrundlage wird nach dem Lebensaufwand ermittelt (üblicherweise das Fünffache der Jahresmiete oder des Eigenmietwerts der selbstgenutzten Wohnung). Die günstigsten Berechnungsgrundlagen liegen – unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen – bei rund 50.000 Franken (zum Beispiel im Kanton Nidwalden). Darauf sind die kantonale und die Bundessteuer geschuldet (etwa 20 Prozent). Zusätzlich wird die Vermögenssteuer erhoben, wobei das Mindesteinkommen in Höhe von zum Beispiel 150.000 Franken mit 5 Prozent kapitalisiert wird. Das steuerbare Vermögen beträgt 3 Millionen Franken, die Steuerbelastung etwa 6.000 Franken.
Fazit: Für vermögende Personen mit mindestens 2 Millionen Euro liquidem Vermögen ist die Schweiz die bessere Lösung im Vergleich zu Österreich.
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