Standortvergleich Schweiz/Österreich Teil 2: Besteuerung der Privatperson
Österreich wird in letzter Zeit als großer Konkurrent der Schweiz gehandelt, vor allem, was die Wohnsitznahme anbelangt. Wir zeigen Ihnen auf, welches Land die besseren Voraussetzungen bietet:
2. Besteuerung der Privatperson – Standortvergleich Schweiz/Österreich
Verlagern Sie den Lebensmittelpunkt nach Österreich oder in die Schweiz, gilt in beiden Ländern das so genannte Welteinkommensprinzip. Sämtliche weltweiten Einkünfte (Zinserträge, Dividenden, Erwerbseinkommen etc.) unterliegen grundsätzlich im jeweiligen Zielland der Einkommensbesteuerung. Der österreichische Einkommenssteuertarif ist progressiv. Bei Jahreseinkommen bis 10.000 Euro liegt er zum Beispiel bei 0 Prozent, bis 25.000 Euro bei 23 Porzent, bis 51.000 Euro bei 33,5 Prozent und ab 51.001 Euro bei 50 Prozent.
Anmerkung: Die dargestellten Steuersätze sind beispielhaft und bei darunter oder darüber liegendem Einkommen entsprechend zu interpolieren. Die Steuerbelastung in der Schweiz ist ebenfalls progressiv ausgestaltet und abhängig vom jeweiligen Wohnsitzkanton (föderalistisches System). Die maximale Gesamtbelastung durch Bund und Kanton kann in einem der günstigsten Kantone (zum Beispiel Kanton Schwyz) bei etwa 20 Prozent liegen (Maximalsatz ab Einkommen von 360.000 Schweizer Franken Kanton und 780.000 Schweizer Franken Bund) zuzüglich der kantonalen Vermögenssteuer (Promillebereich).
Fazit: Österreich ist im Vergleich zur Schweiz ein Hochsteuerland.
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