Pendler: Steuerfreier Zuschlag vom Chef sinkt

vom 11. November 2006 (aktualisiert am 31. Juli 2014)
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Mit der Kürzung der Pendlerpauschale ab dem 1. Januar 2007, sinkt auch die Höhe der steuerbegünstigt möglichen Zuschüsse seitens der Arbeitgeber. Bis zu diesem Stichtag durften sie täglich 30 Cent für jeden Entfernungskilometer zwischen Arbeitsstätte und Wohnung des Mitarbeiters spendieren. Außerdem durften sie die pauschale Lohnsteuer von 15 Prozent übernehmen, die auf diesen Zuschuss anfiel. Seit 2007 ist der 30-Cent-Zuschuss nur noch für jeden Kilometer ab dem 21. erlaubt. Angestellte müssen also die ersten 20 Kilometer ihrer Strecke zur Arbeit aus der eigenen Tasche berappen.

Steuer-Tipp: Experten halten es für verfassungswidrig, dass der Gesetzgeber die Kosten für die Fahrt zur Arbeit zur Privatsache erklärt. Sammeln Sie vorsorglich Belege über die Höhe Ihrer Fahrtkosten. Sobald Gerichtsverfahren eröffnet werden, informieren wir Sie darüber, damit Sie durch einen Einspruch Ihren Steuerbescheid offen halten und von einem positiven Urteil profitieren können.

Übrigens: Sie dürfen auch längere Strecken angeben, wenn sie verkehrstechnisch günstiger sind. Außerdem dürfen Sie sich von der Firma einen Benzin-Gutschein über maximal 44 Euro pro Monat schenken lassen.


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