Lohnsteuerprüfung: Payback-Punkte im Fokus des Finanzamts

vom 09. Mai 2007 (aktualisiert am 31. Juli 2014)
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Bei Lohnsteuerprüfungen suchen die Beamten immer häufiger nach unversteuerten geldwerten Vorteilen von Arbeitnehmern. Besonders ins Visier der Prüfer sind derzeit die Firmenwagenfahrer mit betrieblichen Tankkarten geraten. Hintergrund: Immer mehr Tankstellen schreiben beim Tanken Payback-Punkte gut. Das nutzen auch Firmenwagenfahrer.

Diese Payback-Punkte können gegen Sach- und Barprämien eingelöst werden. Nutzt ein Arbeitnehmer die betriebliche Tankkarte teils für betriebliche, teils für private Zwecke, gilt lohnsteuerlich Folgendes: Der vom Arbeitgeber bezahlte Treibstoff ist für die Lohnversteuerung aufzuteilen. Das gilt entsprechend für die gutgeschriebenen Payback-Punkte auf dem privaten Punktekonto. Die Vorteile aus den dienstlich erworbenen Punkten sind nach Ansicht der Finanzverwaltung steuerpflichtiger Arbeitslohn.

Steuer-Tipp: Auf der sicheren Seite sind Sie als Firmenchef nur, wenn Sie die Nutzung privater Payback-Karten strikt untersagen und das Einhalten dieses Verbots regelmäßig kontrollieren. Schauen Sie sich dazu die Tankquittungen genauer an. Die meisten Tankstellen vermerken darauf, wenn eine Payback-Karte beim Tanken verwendet wurde.


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