Erbschaft: Verzugszinsen zum Teil versteuern

vom 27. Oktober 2006 (aktualisiert am 31. Juli 2014)
Lesen Sie weitere Tipps in den Kategorien, denen dieser Artikel zugeordnet ist: Erbschaft, Finanzamt, Immobilienbesitzer, Kapitalanleger, Rentner, Steuerhinterziehung & Schwarzgeld

Wenn ein Erbe feststellt, dass sein großzügiger Geldgeber Steuern hinterzogen hat, muss er dies dem Finanzamt melden. Die Erbschaft ist nicht voll zu versteuern, sondern nur das, was abzüglich der Nachzahlung an den Fiskus übrig bleibt. Allerdings ist es nicht erlaubt, auch die kompletten Verzugszinsen abzuziehen: Nur die Verzugszinsen, die bis zum Tod des Erblassers anfallen, sind abziehbar, alle späteren nicht, wie das Finanzgericht Hamburg jetzt entschied (Aktenzeichen: 4 K 3051/04). Auf die Zinsen ist also Erbschaftsteuer zu zahlen.


Ihre Lebenszeit...

... ist zu wertvoll, um sie mit Steuerrecht zu vergeuden. Fragen Sie gezielt einen Profi, statt stundenlang selbst zu suchen. Hier bekommen Sie die verlässliche Antwort:



Mehr Tipps zum Thema in diesen Rubriken: Erbschaft, Finanzamt, Immobilienbesitzer, Kapitalanleger, Rentner, Steuerhinterziehung & Schwarzgeld